Kurzinformation zur Solidarischen Landwirtschaft "Gemeinschaftsgärtnerei Wildwuchs"

Hier findest Du unseren Flyer und hier Antworten auf die häufigsten Fragen (FAQ-Liste)


Die Gärtnerei
Der Betrieb war etwa 30 Jahre lang eine Baumschule (Baumschule Wessel) und wurde dann 2010/2011 von den Geschwistern Arne und Meike Wessel zur Wildwuchs-Bio-Gärtnerei umstrukturiert. Sie befindet sich in Gehrden / Leveste, etwa 20 km westlich von Hannover. Durch das Zupachten von zwei Äckern beträgt die Gesamtfläche inzwischen 5,4 ha, darin enthalten auch zwei Streuobstwiesen. Vier Folientunnel für die etwas wärmebedürftigen Kulturen sind vorhanden. Wir bauen bio-vegan an, verzichten also auf jegliche tierische Düngemittel.


Wie funktioniert das Projekt?
Wir sind über 200 "GemüsefreundInnen", die sich in einer Verbraucher-Erzeuger-Gemeinschaft mit der Gärtnerei Wildwuchs Gbr verbunden haben. Mit unserem monatlichen Beitrag ermöglichen wir der Gärtnerei die Produktion. Die gesamte Ernte teilen die Gärtner im Gegenzug unter den Mitgliedern auf. 2015 liegt der monatliche Richtwert für so einen Ernteanteil bei 88,00 Euro; solidarisch zahlt jeder was er kann - mehr oder auch weniger.

Alle MitgärtnerInnen haben ein Mitspracherecht bei der Auswahl der Gemüsekulturen. Über 40 verschiedene Gemüsekulturen werden bio-vegan angebaut. Hier unser unverbindlicher Saisonkalender zur Orientierung.

Das Obst und Gemüse wird durch die MitgärtnerInnen wöchentlich an Depots ausgeliefert oder kann einmal die Woche direkt vom Hof abgeholt werden.
Der Anteil ist abhängig vom saisonalen Angebot und natürlich auch vom Ernteerfolg.

Mitarbeit ist gern gesehen und in manchen Bereichen auch unabdingbar. Bereiche, in denen man sich einbringen kann, sind: Hilfe bei der Ernte, Gartenarbeit, Depotverwaltung, Gemüseverteilung, Öffentlichkeitsarbeit, Vereinsarbeit und andere.

Einmal im Jahr findet die Jahreshauptversammlung statt, an der alle MitgärtnerInnen teilnehmen.
Dort wird dann das Budget offengelegt, die Gebote abgegeben, der Anbauplan besprochen und es können sich alle mal persönlich treffen.

Ein paar Risiken seien hier nicht unerwähnt: Es kann schon mal die eine oder andere Kultur durch Umwelteinflüsse jeglicher Art ausfallen, und es kann eben auch mal zu wenig oder zu viel geben. Man lässt sich also auf ein spannendes Experiment ein.

Die Chancen des Projektes sind natürlich auch nicht zu verachten: Gesunde Nahrung, mehr Selbstversorgung und damit Unabhängigkeit vom Markt und ein Stück Gemeinschaft, um nur mal ein paar Dinge zu nennen.

Hier findest Du eine Übersicht der häufigen Fragen und Antworten zu uns.