Antwort auf: Fragen an den Vorstand

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#487
TF
Gast

1. Was wäre die Folge, wenn mit den Geboten nicht das Budget erreicht werden kann, zumal durch die Ankündigung, dass es wegen der geplanten Umstellung (noch) weniger Gemüse geben wird, möglicherweise der ein oder andere nicht bereit ist, mehr als den Richtwert zu zahlen.
Würde das Budget nicht erreicht, müsste der Vorstand erneut mit der Gärtnerei über das Budget verhandeln und entsprechend kürzen. Lt. Selbstverwaltungsordnung (4.):
Wenn nach der dritten Gebotsrunde die kalkulierten Kosten des Vereinsbudgets
nicht erreicht werden, ist zwischen dem Vorstand und der Gärtnerei über eine
Kürzung der Leistungen und des Budgets zu verhandeln. Die Ergebnisse dieser
Verhandlung werden auf einer Mitgliederversammlung vorgestellt und zur
Abstimmung gebracht.


…Ich bin sehr erschrocken, dass nun (aus meiner Wahrnehmung plötzlich) die Fronten derart verhärtet sind, dass seitens Arne sogar eine weitere Zusammenarbeit abgelehnt wird. Woran liegt das? Was hat dazu geführt, dass die geplanten weiteren Gespräche nicht zustande gekommen sind?

Maßgeblich ist die Eskalation entstanden, als der Vorstand einen Vorschlag zur Budgetplanung gemacht hat, der erstmal nur zum drüber nachdenken gedacht war:

ich würde folgenden Vorschlag ins Unreine zum Nachdenken in die Runde werfen:
Alle Gärtner*innen (inkl. Arne) bekommen erstmal das Gleiche und arbeiten die gleiche Anzahl an Stunden.
30 h/Woche wären doch eine gute Überlegung…
…Das wäre doch ein ganz guter Kompromiss! Wir könnten den Beitrag auf 100€ senken und hätten mit 95 Anteilen zumindest eine realistischere Zielmarke.
Damit müsste Arne auf gut 4000€ Jahresgehalt verzichten. Das ist erstmal hart, aber ich hätte folgenden Vorschlag.
Sollten wir mehr als 95 Anteile haben, geht eine noch zu definierende Menge an Arne, abgestuft an die Gärtner*innen und evtl noch etwas für Rücklagen etc.
Wenn wir mal 105 Anteile als Obergrenze annähmen, wären das theoretisch 12000 € Überschuss im Jahr. Das erreichen wir ja niemals. Realistisch würden wir evtl diese Zahl erst im Juli/August erreichen, aber selbst dann würde der Überschuss ja noch 4-5tausend betragen. Daraus könnte man, wenn man so will, eine schöne Überschussprämie zahlen.

Daraufhin wurde der Ton rauher und Arne machte klar, dass „die Grenze seiner Kompromissbereitschaft erreicht sei“.

Sicher wäre ein neutraler Mediator sehr hilfreich, um eine für alle tragfähige Lösung mit dem Ziel der Fortführung der Kooperation und der wunderbaren SoLawi-Idee zu finden.
… bietet das Netzwerk diesbezüglich Unterstützung und was würde das kosten?

Absolut. Nur ist jetzt ein gewisser Zeitdruck aufgrund der JHV vorhanden und Gespräche in der jetzigen Konstellation sind nicht erfolgversprechend. Ein neuer Vorstand sollte aber unbedingt davon Gebrauch machen, sollten sich Differenzen nicht ausräumen lassen.
Das Netzwerk würde unterstützen und das kostet auch etwas. Das sollte es dem Verein aber wert sein und könnte aus den Rücklagen der Vereinskasse bezahlt werden.

…Ist dieses Tool ebenfalls Thema der bisherigen Abstimmungen und (Budget) Planungen?
Der initiale Arbeitsaufwand zum Eingeben der Daten und sich in das Programm einzuarbeiten war 2020 von Arne nicht aufzubringen.