Ideen, Gedanken, Fragen

SoLaWi Wildwuchs Foren Forum zur JHV Ideen, Gedanken, Fragen

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    Jane und Adrian
    Gast

    Im Folgenden möchten wir Gedanken und Fragen die uns bei den vorangegangenen Mails kamen, schildern.

    Welches Risiko, Mehraufwand und Kosten hat Arne aktuell, welche nicht vom Verein solidarisch getragen werden? Wenn wir es richtig verstehen, bestehen aktuell für Arne eher wenig Risiken im laufenden Betrieb. Auch wenn es hoffentlich nicht passiert, welche Risiken und Kosten entstehen, wenn es die Solawi irgendwann nicht mehr geben sollte?

    Grundsätzlich finden wir es gut, dass auch im Krankheitsfall der Verdienst weiter zu 100 Prozent gedeckt wird, dabei ist jedoch die Frage entstanden, ob dies auch im Fall einer längeren Krankheit der Gärtnerinnen so passieren würde. (würde das Krankengeld auf 100 Prozent aufgestockt werden?)

    Wir haben Arnes Mail so verstanden, dass er den aktuellen Vorschlag des Vorstands, Angestellter des Vereins zu werden und somit „normal“ krankenversichert zu sein, ablehnt. Was wäre dann die Alternative, wenn ein solcher Ausfall wieder passiert? In Arnes Brief vom November klang es nicht so, als ob die damals gewählte Lösung auch in Zukunft tragbar wäre. In dem Brief schreibt Arne von einer Aushilfe, die von seiner Krankenkasse gestellt wurde. Was genau hat es damit auf sich? Es klang so, dass diese nicht den gesamten Ausfall abgedeckt hat.

    Aufgrund der schwierigen aktuellen Situation scheint uns die Vorstandsarbeit mit großen Herausforderungen verknüpft, die sich vielleicht nicht jede*r zutraut. Was passiert, wenn sich keine*r findet? Außerdem schreibt Arne in seiner letzten Mail, dass für ihn eine Zusammenarbeit mit dem gesamten jetzigen Vorstand nicht möglich und tragbar sei, gilt dies auch für die erst kürzlich gewählte Marianne?

    Unabhängig von den derzeitigen Schwierigkeiten finden wir das Modell, dass der komplette Vorstand zeitgleich wechselt, schwierig. So ist keine gute Einarbeitung/Übergabe möglich und man wird sehr „ins kalte Wasser geschmissen“. Dies verstärkt sich besonders in einer solchen Krise. Wie hat der aktuelle Vorstand dies wahrgenommen? Wäre es vielleicht sinnvoll, dieses Modell langfristig zu verändern?

    In der Mail von Arne sowie auch in mehreren Antwortmails von Mitglieder*innen wurde geschrieben, dass der Vorstand Entscheidungen über den Kopf von Arne getroffen hat oder dies geschehen soll. Wir können uns vorstellen, dass bei Arne aufgrund der gesamten Konfliktlage, subjektiv dieses Gefühl entstanden ist, wenn wir jedoch die entsprechende Mail des Vorstands betrachten, können wir diese Wertung nicht nachvollziehen. Wir haben die Mail als sehr transparent, offen und lösungsorientiert wahrgenommen. Sich vorab bei einer Berater*in zu informieren, empfinden wir nicht als übergriffig sondern als sinnvollen, zusätzlichen Input.

    Wir haben großen Respekt vor der geleisteten Arbeit des Vorstandes und hoffen, dass sich jemand diese Aufgabe zukünftig zutraut.
    Außerdem wollen wir ein dickes Danke an Katrin aussprechen. Dass sie wochenlang in der Gärtnerei gewohnt hat, erscheint uns als sehr großen Einsatz für die Solawi. Dies ist weit mehr als man verlangen kann. Jedoch gehört es aus unserer Sicht zum solidarischen Konzept, dass solche besonderen Herausforderungen auch gemeinschaftlich getragen werden. Dies bedeutet für uns, dass wir alle in Zukunft auf einen großen Teil des Gemüses verzichten müssen, wenn niemand (gerne) diesen Einsatz bringen möchte.

    Hierzu würde es uns interessieren, wie die Gärtnerinnen die aktuelle Situation und die Hierarchien in der Gärtnerei wahrnehmen. Uns ist jedoch bewusst, dass es aufgrund des angestellten Verhältnisses schwierig sein kann, dies offen zu kommunizieren.

    Uns allen liegt die Zukunft der Solawi am Herzen aber besonders für Arne geht es um seine berufliche Existenz. Wir denken, dass er sehr viel für die Solawi leistet und geleistet hat, dafür auch vielen Dank!

    Es stellt sich die Grundsatzfrage, wie „effizient“ man die Solawi gestalten möchte. Weniger Effizienz führt wahrscheinlich zu mehr Freiheit in der Gärtnerei, macht es jedoch auch zu einem exklusiveren Projekt, da ein Richtwert von ca. 100€ (für Gemüse und Liebhaberei) schon viel sein kann.

    #475 Antworten
    nathalie
    Gast

    Zur Info: Als Geringverdienerin und Alleinerziehende habe ich einen halben Anteil für rund 50€ eben aushc aus erwähntem Idealismus. Eine Liebhaberei für gesunden Boden und gutes Gemüse. Bei einem Konflikt ist ein Berater der alle Parteien hört immer gut. Läuft sonst vielleicht Gefahr einseitig zu werden. Grüße!

    #478 Antworten
    Mariane
    Gast

    Hallo Jane und Adrian,
    da Ihr meine Person direkt angesprochen habt hier meine Antwort.
    Wir sind zu 3’t im Vorstand und Arne hat mich nicht persönlich angesprochen, sodass ich davon ausgehen kann, das es mich mit betrifft.
    Habe vor 6 Jahren mit Susanne und Brigitte schon als Vorstand gearbeitet.
    Da lag diese Problematik für mich auch schon oben auf….
    Hoffe das Eure Frage damit beantwortet ist, falls nicht sprecht mich gerne an.
    lg
    Marianne

    #481 Antworten
    TF
    Gast

    EIn Zitat aus der letzten Mail der Gärtnerei bringt hier vielleicht Licht ins Dunkel:

    …Aufgrund der Entwicklungen der letzten Monate ist eine Zusammenarbeit mit dem gesamten jetzigen Vorstand für mich nicht mehr möglich und auch nicht tragbar.

    #482 Antworten
    nathalie
    Gast

    Wenn es die Problematik mit dem Gäertnereiteam und der Effizienz der SoLawi schon so lange gibt, dann wäre ich sehr für eine Mediation mit allen Beteiligten. Wären alle Beteiligten dazu bereit ?

    #488 Antworten
    TF
    Gast

    Unabhängig von den derzeitigen Schwierigkeiten finden wir das Modell, dass der komplette Vorstand zeitgleich wechselt, schwierig. So ist keine gute Einarbeitung/Übergabe möglich und man wird sehr „ins kalte Wasser geschmissen“. Dies verstärkt sich besonders in einer solchen Krise. Wie hat der aktuelle Vorstand dies wahrgenommen? Wäre es vielleicht sinnvoll, dieses Modell langfristig zu verändern?
    Ja, das ist ein großes Problem und es war angedacht, diesen Modus zu durchbrechen. Die aktuellen Entwicklungen haben dazu beigetragen, dass der ursprünglich geplante Verbleib zumindest eines Vorstandsmitgliedes für eine weitere Amtszeit doch nicht umgesetzt wurde.
    Eine Überlegung wäre, die Satzung zu ändern und die Amtszeit auf 3 Jahre zu verlängern. Dann könnte theoretisch jedes Jahr ein Vorstandsmitglied ausgewechselt werden. Das ist die Theorie. In der Praxis muss eine Satzungsänderung in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden. Außerdem muss man erstmal Mitglieder finden, die sich für 3 Jahre melden. Und dann entstehen hin und wieder Situationen, die das vorzeitige Ausscheiden eines einzelnen Vorstandsmitgliedes oder auch den Rücktritt eines gesamten Vorstandes herbeiführen. Dann stünde man wieder vor dem Problem.
    Jeder Vorstandswechsel bedarf außerdem eines Notartermins zur Registrierung beim Vereinsregister. Das kostet jedesmal Geld und Zeit.

    #495 Antworten
    Hendrik
    Gast

    Hallo zusammen,

    zur aktuellen Situation liegen mir einige Steine im Magen.
    Wenn man sich persönlich mit der Frage beschäftigt, sich im Vorstand zu engagieren frage ich mich zu welchem Zweck?
    Der aktuelle Vorstand tritt geschlossen zurück, da Arne nicht mehr mit ihm zusammenarbeiten kann.
    Wenn nun ein neuer Vorstand sich mühsam zusammenfindet, wie lange bleibt dieser bestehen?
    Es kann ja wieder andere Punkte geben, in denen Arne nicht mit ihnen übereinstimmt. Was dann? Wieder Abbruch der Zusammenarbeit und Rücktritt? Wie oft wollen wir das wiederholen? Und muss man sich dieses Diktat gefallen lassen?

    Mir ist das jedenfalls eine große Blockade bei dem Gedanken selbst Verantwortung zu übernehmen. Ich möchte nicht alle Probleme auf ihn projizieren, jedoch ist Arne für mich in der aktuellen Situation die absolute Schlüsselfigur. Und wenn diese nicht bereit ist zu kooperieren dann ist das halt so. Niemand hat immer absolut recht und besitzt die absolute Weisheit. Wir können nur immer wieder mit einander ehrlich sprechen, diskutieren und versuchen die andere Sicht zu verstehen und einen gemeinsamen Konsens erarbeiten.

    Wenn mein gegenüber dazu aber nicht bereit ist oder in der Lage ist dann ist in meinen Augen die Zusammenarbeit gescheitert. Dann muss man vielleicht genau so ehrlich sein und sagen in der Zukunft trennen wir uns. Was folglich das Ende dieser Solawie währe und für die Gärtnerei (zumindest) mit dem aktuellen Geschäftsmodell.

    Das wäre natürlich alles super Schade und traurig. Mir hat die Arbeit hier immer viel Spaß gemacht.
    Vielleicht liegt es an mir aber so richtig sehe ich momentan kein Licht am Ende des Tunnels.
    Und schlussendlich geht es hier für mich auch um Spaß denn ich verbringe hier meine Freizeit.

    Grüße Hendrik

    #496 Antworten
    TF
    Gast

    Wenn man sich persönlich mit der Frage beschäftigt, sich im Vorstand zu engagieren frage ich mich zu welchem Zweck?
    Der Zweck ergibt sich letztlich aus dem Interesse, dieses Projekt weiter zu betreiben und dessen Organisation sicherzustellen.
    Der aktuelle Vorstand tritt geschlossen zurück, da Arne nicht mehr mit ihm zusammenarbeiten kann.
    Das ist nicht ganz korrekt. Der Vorstand tritt nicht geschlossen zurück. Der Vorstand wird für eine Amtszeit von 2 Jahren gewählt. Diese sind für 2 Mitglieder (Antje und mich) im Januar vorüber. Die Satzung gibt vor, solange keine Nachfolger*innen gefunden wurden, bleiben die alten Vorstandsmitglieder im Amt. Eine Entscheidung über den Rücktritt wird von jedem Vorstandsmitglied einzeln getroffen. Ein geschlossener Rücktritt kam für den Vorstand bisher nicht in Frage, um den Verein in dieser kritischen Situation nicht in Gefahr zu bringen. Arne bestimmt nicht, wer den Verein vertritt und somit mit ihm zusammen arbeitet. Das tun die Mitglieder, die den Vorstand wählen. Und solange wir keine Nachfolger*innen gewählt haben, wird der alte Vorstand die Vereinsgeschicke weiter leiten. Jedoch ist es nicht zumutbar, das für eine unbestimmte Zeit zu tun. Zumal sich die Frage stellt, was denn passieren muss, damit sich Mitglieder wieder dazu bewogen fühlen, sich für den Vorstandsposten zur Wahl zu stellen.
    Sollte also kein neuer Vorstand zustande kommen, werden wir schweren Herzens im neuen Jahr die Auflösung des Vereins vorbereiten müssen. Dies muss in einer Mitgliederabstimmung mit 3/4 Mehrheit beschlossen werden.
    Wenn nun ein neuer Vorstand sich mühsam zusammenfindet, wie lange bleibt dieser bestehen?
    Für 2 Jahre bis wieder neu gewählt wird, oder bis einzelne oder alle Mitglieder des Vorstandes zurücktreten.
    Es kann ja wieder andere Punkte geben, in denen Arne nicht mit ihnen übereinstimmt. Was dann? Wieder Abbruch der Zusammenarbeit und Rücktritt? Wie oft wollen wir das wiederholen? Und muss man sich dieses Diktat gefallen lassen?
    Ja theoretisch kann sich ein erneuter Abbruch der Zusammenarbeit mit einem neuen Vorstand ereignen. Wenn das einem neu gewählten Vorstand wieder passieren sollte, dann wäre sicherlich ein Punkt erreicht, an dem über die Beendigung einer Zusammenarbeit mit der Gärtnerei nachgedacht werden muss. Aber bis dahin gibt es sicherlich genügend Chancen, Veränderungen in der Gärtnerei anzugehen und die Zusammenarbeit zwischen Verein und Gärtnerei wieder auf ein konstruktives Level zu bringen. Von einem Diktat ist sicherlich nicht zu sprechen. Arne ist vielleicht nicht mit der Art und Weise und dem Inhalt der Kommunikation des jetzigen Vorstandes zufrieden, aber gewisse Veränderungen haben wir ja dennoch erreicht. Das Angehen der neuen Fläche in einem neuen Anbausystem unter der planerischen Verantwortung der Gärtnerinnen zum Beispiel. Hier haben wir schon eine Bewegung in die richtige Richtung erreicht, die vorher nicht möglich schien. Auch hat sich Arne beim Budget deutlich in Richtung Senkung des Richtwertes und Verringerung der Anteilsanzahl bewegt.

    Um es zusammenzufassen:
    Wenn kein neuer Vorstand die begonnenen Thematiken weiterbearbeitet, werden wir nicht herausfinden, inwiefern weitere Veränderungen möglich wären.
    Und wir werden dieses Projekt nicht mehr lange miterleben können.
    Ein letzter Gedanke noch, eine Beendigung der Zusammenarbeit mit der Gärtnerei muss nicht das Ende des Vereins bedeuten. Man kann sich auch einer neuen Kooperation zuwenden oder eine neue Organisationsstruktur aufbauen.
    Aber letztlich bedarf es dem Engagement der Mitglieder. Ohne dieses ist der Verein (jeder Verein) am Ende.

    #568 Antworten
    Kerstin
    Gast

    Hallo zusammen,
    auch wir haben in letzter Zeit „Steine im Magen“ gehabt.
    Die Gesamtproblematik sehen wir als so ernsthaft an, dass wir uns entschieden haben, dass wir dieses Konstrukt nicht weiter unterstützen möchten. Aus diesem Grund haben wir zum einen gekündigt, und zum anderen gegen die VorstandskandidatInnen gestimmt (das hat nichts mit ihnen als Personen zu tun). Denn nach unserem Empfinden wäre es gut gewesen, wenn unser Verein sich zum jetzigen Zeitpunkt auflöst:
    – So hätte man eine ganz andere Grundlage, mit Arne über eine neue Form der Zusammenarbeit zu verhandeln. Oder eben mit jemand anderem.
    – Für den Übergang hätte man sicher eine kurzfristige Zwischenlösung finden können (z.B. ein Biokisten-System mit stückweiser Bezahlung o.ä.), bis ein neues Konstrukt gegründet wird. So hätte man absichern können, dass bis zur Neugründung keine/r der Beschäftigten ohne ein Auskommen dasteht.

    Zum Hintergrund:
    Als problematisch empfinden wir,
    – dass Arne bei Ausfallzeiten (und derer scheint es viele zu geben) selbst entscheidet, wieviel Gehalt er weiter erhält,
    – dass die Solawi faktisch Arne eine 100%ige Lohnfortzahlung im Krankheitsfall bezahlt (unbefristet),
    – dass die Gärtnerinnen, vor allem Kathrin, offenbar regelmäßig die Betriebsführung der Gärtnerei in Vertretung übernommen haben, ohne dafür entlohnt zu werden,
    – dass die Gärtnerinnen, vor allem Kathrin, offenbar regelmäßig Überstunden geleistet haben, ohne dafür entlohnt zu werden,
    – dass Kathrin Leistungen erbracht hat (zeitweises Wohnen in der Gärtnerei), die ihr außerordentliches Verantwortungsbewusstsein und Leistungsbereitschaft gegenüber der Solawi zeigen, während dies von Arne offenbar überhaupt nicht honoriert, sondern im Gegenteil ausgenutzt wurde.
    – dass Arne Kommunikation und Veränderungen der genannten Probleme einfach zu boykottieren scheint, indem er die Zusammenarbeit mit den Personen beendet, die auf Veränderungen drängen (Vorstand, Kathrin).

    Wir gewinnen den Eindruck, dass unser Solawi-Konstrukt offenbar sehr ungesund ist, wenn es solche Entwicklungen zulässt. Die Probleme lassen wir als Solawi nicht nur einmalig zu, sondern es zeichnet sich durch den Vorstandswechsel und Kathrins Kündigung ab, dass es hier keine zügigen Änderungen geben wird. Der Druck ist weg.

    Bei uns ist folgender Gesamteindruck entstanden:
    – Arne nutzt die Solawi und seine Mitarbeiterinnen aus.
    – Arne ruht sich in der Situtation aus, dass die Solawi ihm sämtliche unternehmerische Risiken abnimmt und kontinuierlich zahlt. Egal ob er arbeitet oder nicht. Egal ob gute oder schlechte Leistungen erbracht werden.
    – Arne zahlt sich Chefboni und volles Gehalt, unabhängig von seiner Leistung. Obwohl sehr häufig faktisch andere Personen den Betrieb führen und die Verantwortung tragen.
    – Arne ist es egal, ob seine Mitarbeiterinnen leistungsgerecht und angemessen entlohnt werden. Er nutzt ihr Engagement und ihre Leistungsbereitschaft aus.
    – Die Gärtnerinnen leiden aufgrund der Machtverhältnisse in der Gärtnerei.
    – Die Solawi kann ihre Situation durch unser Konstrukt nicht verbessern. Sie sind eben nur Arnes Angestellte.
    – Arne versperrt sich gegen jegliche Veränderungen.
    – Der alte Vorstand hat in der 2. Jahreshälfte 2020 Arne aufgeschreckt: Er hat den Gärtnerinnen zugehört, die Gärtnerei-Probleme zügig und korrekt analysiert, sich Unterstützung gesucht, um die Eindrücke zu unterfüttern und konkrete Forderungen an Arne gestellt.
    – Indem Arne die Kommunikation mit dem Vorstand einfach verweigert, muss er nichts verändern.

    Wir rechnen mit folgendem Fortgang der Situation:
    – Der Personalwechsel in 2021 und die Einarbeitung usw. wird natürlich erstmal viel Zeit erfordern. Die Solawi-Mitglieder haben sicher Verständnis dafür, dass es im kommenden Jahr also weniger Gemüse geben wird.
    – Durch den Personalwechsel und den Know-How-Verlust kann leider das neue Market Gardening Konzept nicht umgesetzt werden. Diese Veränderung hat Arne also erneut um ein paar Jahre verschieben können. Die Solawi-Mitglieder haben sicher Verständnis dafür, dass es daher auch in den nächsten Jahren keine Ertragssteigerungen geben wird.
    – Der neue Vorstand wird sich zunächst einarbeiten und zur Jahresmitte erste Schritte unternehmen, z.B. eine Befragung der Mitglieder. Es gibt aber viele Mitglieder, die aus verschiedenen Gründen (vielleicht auch falsch verstandene Solidarität?) an dem aktuellen Konstrukt hängen und keine Änderungen gegen Arnes Willen forcieren würden, erst recht keine Auflösung der Solawi riskieren würden.
    – Alles bleibt beim alten…

    #569 Antworten
    Kerstin
    Gast

    Eine Bitte an den Vorstand haben wir noch:
    Wir wünschen uns einen anständigen Abschied von Kathrin und eine Würdigung ihrer außergewöhnlichen Leistungen im letzten Jahr. Wir als Solawi haben davon sehr profitiert und sind ihr m.E. ein offizielles Danke schuldig. Insbesondere, weil ihre Leistungen von der Gärtnerei offenbar wenig anerkannt worden sind, sollten wir dies um so mehr tun.

    #3119 Antworten
    max
    Gast

    <u>проф</u>

    #3120 Antworten
    max
    Gast

    <u>32.3</u>

    #3121 Antworten
    max
    Gast

    <u>Bett</u>

    #3122 Antworten
    max
    Gast

    <u>Bett</u>

    #3123 Antworten
    max
    Gast

    <u>Thic</u>

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